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Plakat Projektbeschreibung Timing |
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Kultursommer
Rheinland-Pfalz 2004
„Italienische Oboenklänge"
Projektbeschreibung:
In der Oboenliteratur, insbesondere in dem didaktischem Bereich, spielen die
beinahe unzählige Werke der italienischen Komponisten eine sehr wichtige Rolle. Die
repräsentative Beispiele sind, angefangen mit dem populärsten und beliebtesten
Barockkonzert für Oboe von Alessandro Marcello, über die 19 Konzerte, die Vivaldi
für seine Schülerinnen an der Mädchenschule in Venedig geschrieben hat, über die
romantische Bravurwerke des Antonio Pasculli, bis zu den vorzüglichen Vertreter der
zeitgenössischen Literatur wie Luciano Berio („Sequenza VII" - eins der
bedeutendsten Werke für Oboe solo), Niccolo Castiglioni, Gian Francesco Malipiero.
Gerade die Parallele zwischen der Mädchenschule an der Vivaldi gewirkt hat und der
Oboklasse von Kazimierz Dawidek (95% der SchülerInnen sind weiblich) hat ihn dazu
veranlasst, sämtliche Konzerte, die gestufte Schwierigkeitsgrade aufweisen, in einem Zug
(an zwei folgenden Tagen) aufzuführen, um diese ganz präzise in die universelle
Unterrichtsmethode der EOS eingliedern zu können.
Um diese Literatur am effektivsten zur Aufführung und zur Betrachtung zu bringen, eignet
sich am besten die Form eines Wettbewerbes, an dem die SchülerInnen der mit
Europäischen Oboen-Schule kooperierenden Institute wie das Landesmusikgymnasium
Montabaur, Musikschule der Stadt Koblenz und die Musikschule Birkenfeld teilnehmen
können.
Der Wettbewerb findet in verschiedenen Kategorien statt, die die Altersunterschiede und
verschiedene Zeitepochen / Musikrichtungen berücksichtigen und differenzieren.
Als eine innovatorische Idee werden die Konzerte von Antonio Vivaldi und einige andere
Werke von dem virtuellem Orchester begleitet, das im Form eines Pocket Orchesters,
registriert auf CD’s, zur Verfügung gestellt wird. Andere Werke werden von dem Pianisten
Karl-Heinz Lindemann begleitet.
Darüber hinaus werden in den Konzerten der Lehrkräften weitere, klassische und
romantische Werke der italienischen Komponisten zur Aufführung gebracht und Werke
der britischen Komponisten
David Braid und Carl Humphries uraufgeführt.
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